• CWE-299: Improper Check for Certificate Revocation

Das Produkt überprüft den Widerrufsstatus eines Zertifikats nicht oder führt eine fehlerhafte Überprüfung durch, was dazu führen kann, dass ein kompromittiertes Zertifikat verwendet wird.

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CWE-299: Improper Check for Certificate Revocation

CWE ID: 299
Name: Improper Check for Certificate Revocation

Beschreibung

Das Produkt überprüft den Widerrufsstatus eines Zertifikats nicht oder führt eine fehlerhafte Überprüfung durch, was dazu führen kann, dass ein kompromittiertes Zertifikat verwendet wird.

Erweiterte Beschreibung

Eine fehlerhafte Prüfung des Widerrufsstatus ist ein weitaus gravierenderer Fehler als bei anderen Zertifikatsfehlern. Dies liegt daran, dass die Verwendung eines widerrufenen Zertifikats mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine bösartige Absicht hindeutet. Der häufigste Grund für die Widerrufung eines Zertifikats ist die Kompromittierung des betreffenden Systems, sodass keine legitimen Server ein widerrufenes Zertifikat verwenden würden, es sei denn, sie wären stark veraltet (out of sync).

Risikominderungsmaßnahmen

Maßnahme (Architecture and Design)

Effektivität: Unknown
Beschreibung: Stellen Sie sicher, dass Zertifikate auf ihren Widerrufsstatus geprüft werden.

Maßnahme (Implementation)

Effektivität: Unknown
Beschreibung: Sollte certificate pinning eingesetzt werden, stellen Sie sicher, dass alle relevanten Eigenschaften des Zertifikats vollständig validiert werden, bevor das Zertifikat pinned wird, einschließlich des Widerrufsstatus.

Ist Ihre IT-Infrastruktur betroffen?

Schwachstellen wie CWE-299: Improper Check for Certificate Revocation werden von Angreifern gezielt gesucht — meist automatisiert und ohne Rücksicht darauf, wie groß das betroffene Unternehmen ist. Ob eine solche Lücke bei Ihnen tatsächlich offen steht, lässt sich nur durch Prüfung feststellen:

  • Schwachstellen-Scan — wiederkehrende Prüfung Ihrer Infrastruktur auf bekannte Lücken wie diese
  • Penetrationstest — manuelle Prüfung eigener Software auf Schwachstellen, die kein Werkzeug findet
  • Threat Modeling — Schwachstellenklassen im Entwurf vermeiden, statt sie später zu suchen
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