• CWE-353: Missing Support for Integrity Check

Das Produkt verwendet ein Transmissionsprotokoll, das keinen Mechanismus zur Verifizierung der Datenintegrität während der Übertragung beinhaltet, beispielsweise eine Checksumme.

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CWE-353: Missing Support for Integrity Check

CWE ID: 353
Name: Missing Support for Integrity Check

Beschreibung

Das Produkt verwendet ein Transmissionsprotokoll, das keinen Mechanismus zur Verifizierung der Datenintegrität während der Übertragung beinhaltet, beispielsweise eine Checksumme.

Erweiterte Beschreibung

Wenn Integritätsprüfwert oder “checksums” aus einem Protokoll weggelassen werden, besteht keine Möglichkeit festzustellen, ob Daten während der Übertragung beschädigt wurden. Das Fehlen einer Checksum-Funktionalität in einem Protokoll eliminiert die erste Anwendungsebene, die zur Datenprüfung verwendet werden kann. Die End-to-End-Philosophie der Prüfungen besagt, dass Integritätsprüfungen auf der niedrigsten Ebene durchgeführt werden sollten, auf der sie vollständig implementiert werden können. Abgesehen von weiteren Sanity Checks und Input Validation, die von Anwendungen durchgeführt werden, stellt die Checksum des Protokolls die wichtigste Ebene der Checksum-Prüfung dar, da sie umfassender durchgeführt werden kann als auf früheren Ebenen und vollständige Messages berücksichtigt, im Gegensatz zu einzelnen Packets.

Risikominderungsmaßnahmen

Maßnahme (Architecture and Design)

Effektivität: Unknown
Beschreibung: Fügen Sie dem Protokoll eine angemessen dimensionierte Checksum hinzu, um sicherzustellen, dass empfangene Daten einfach validiert werden können, bevor sie geparst und verwendet werden.

Maßnahme (Implementation)

Effektivität: Unknown
Beschreibung: Stellen Sie sicher, dass die im Protokolldesign vorgesehenen Checksums korrekt implementiert sind und jedem Message vor dem Versand hinzugefügt werden.

Ist Ihre IT-Infrastruktur betroffen?

Schwachstellen wie CWE-353: Missing Support for Integrity Check werden von Angreifern gezielt gesucht — meist automatisiert und ohne Rücksicht darauf, wie groß das betroffene Unternehmen ist. Ob eine solche Lücke bei Ihnen tatsächlich offen steht, lässt sich nur durch Prüfung feststellen:

  • Schwachstellen-Scan — wiederkehrende Prüfung Ihrer Infrastruktur auf bekannte Lücken wie diese
  • Penetrationstest — manuelle Prüfung eigener Software auf Schwachstellen, die kein Werkzeug findet
  • Threat Modeling — Schwachstellenklassen im Entwurf vermeiden, statt sie später zu suchen
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