• CWE-69: Improper Handling of Windows ::DATA Alternate Data Stream

Das Produkt verhindert den Zugriff auf oder die Erkennung der Nutzung von Alternate Data Streams (ADS) nicht ausreichend.

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CWE-69: Improper Handling of Windows ::DATA Alternate Data Stream

CWE ID: 69
Name: Improper Handling of Windows ::DATA Alternate Data Stream

Beschreibung

Das Produkt verhindert den Zugriff auf oder die Erkennung der Nutzung von Alternate Data Streams (ADS) nicht ausreichend.

Erweiterte Beschreibung

Ein Angreifer kann einen ADS nutzen, um Informationen über eine Datei (z.B. Größe, den Namen des Prozesses) vor einem System oder Dateibrowser-Tools wie Windows Explorer und dem Kommandozeilenbefehl ‘dir’ zu verbergen. Alternativ könnte der Angreifer beabsichtigte Zugriffsbeschränkungen für den zugehörigen Data Fork umgehen.

Risikominderungsmaßnahmen

Maßnahme (Testing)

Effektivität: Unknown
Beschreibung: Software-Tools sind in der Lage, ADSs auf Ihrem System zu identifizieren.

Maßnahme (Implementation)

Effektivität: Unknown
Beschreibung: Stellen Sie sicher, dass der Quellcode die Dateinamen korrekt parst, um die Daten in den richtigen Stream zu lesen oder zu schreiben.

Detaillierter Hintergrund

Alternative Datenströme (ADS) wurden erstmals im Windows NT-Betriebssystem implementiert, um die Kompatibilität zwischen NTFS und dem Macintosh Hierarchical File System (HFS) zu gewährleisten. In HFS werden Daten- und Ressourcen-Forks verwendet, um Informationen über eine Datei zu speichern. Die Daten-Fork enthält Informationen über den Inhalt der Datei, während die Ressourcen-Fork Metadaten wie den Dateityp speichert.

Ist Ihre IT-Infrastruktur betroffen?

Schwachstellen wie CWE-69: Improper Handling of Windows ::DATA Alternate Data Stream werden von Angreifern gezielt gesucht — meist automatisiert und ohne Rücksicht darauf, wie groß das betroffene Unternehmen ist. Ob eine solche Lücke bei Ihnen tatsächlich offen steht, lässt sich nur durch Prüfung feststellen:

  • Schwachstellen-Scan — wiederkehrende Prüfung Ihrer Infrastruktur auf bekannte Lücken wie diese
  • Penetrationstest — manuelle Prüfung eigener Software auf Schwachstellen, die kein Werkzeug findet
  • Threat Modeling — Schwachstellenklassen im Entwurf vermeiden, statt sie später zu suchen
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